- Vorname: Manuela
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- Alter: 32 Jahre
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- Name der Kinder: Moritz und Romy
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- Alter der Kinder: 3 Jahre und 11 Monate
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
meine erste Geburt problemfrei verlief und ich daher das nötige Vertrauen in mich hatte (Hebamme Conny hätte mir das auch schon beim ersten Kind zugetraut - damals hatte ich ihr noch den Vogel gezeigt...).
Außerdem wollte ich beim zweiten Mal meine Hebamme(n) kennen. Im Krankenhaus kann man Glück mit der Hebamme haben - oder eben nicht. Wenn die Chemie nicht stimmt, wird die Geburt schwerer als sie sein müsste. Selbstbestimmtes Entbinden war mir beim zweiten Kind, da ich ungefähr wusste, was mich erwartet, immens wichtig. Und das war nur mit einer Hausgeburt möglich.
So verlief unsere Hausgeburt:
Am 24.08. abends gegen halb zehn ging es los, dass ich gemerkt habe, dass Mausi nun doch bald ausziehen will. Die Wehen kamen so im 10-15 Minuten Abstand. Nach einer Stunde habe ich mal bei meiner vermeintlichen Hebamme Steffi nachgefragt, wie die weitere Vorgehensweise sein kann. Ihr Tipp: erst mal versuchen, noch ein bisschen zu schlafen, da es scheinbar noch nicht akut ist - oder baden gehen. Und vorsichtshalber bei Andrea anrufen, da die beiden Dienst getauscht haben und Andrea zuständig ist. Also gut, nächste Nummer gewählt - gleiche Aussage erhalten (ist ja schon mal beruhigend, wenn sich die Hebammen einig sind :).
Also bin ich erst Mal gegen 12 Uhr ins Bett gegangen und habe versucht zu schlafen. Hat leider nicht wirklich geklappt; immer wieder 15-20 Minuten gedöst und dann wieder hochgeschreckt, da die Wehen doch gut wehtaten. Das habe ich bis drei mitgemacht, dann bin ich aufgestanden. Die Abstände lagen jetzt so bei 7 Minuten. Gegen 4 / halb 5 habe ich dann doch mal den Rat von Steffi und Andrea umgesetzt, und bin in die Badewanne gegangen. Entweder es wird besser oder es wird schlimmer (vielleicht hätte ich das schon eher machen sollen). Es wurde schlimmer und die Abstände sind auf 5 Minuten runter. Aber es war doch noch so früh - schon hatte ich ein schlechtes Gewissen, bei Andrea anzurufen. Okay, noch eine Wehe mit 5 Minuten-Abstand, dann rufe ich an… Nee, lieber noch eine - nur um sicher zu gehen…
Um halb sechs war es dann soweit, dass ich beherzt zum Handy gegriffen habe. Sie meinte, ich klänge immer noch recht entspannt, wolle sich aber, nachdem sie Ihre Hunde noch einmal in den Garten geschickt hat, sich auf den Weg machen. Gegen sechst bin ich dann langsam aus der Wanne gestiegen. Mittlerweile taten die Wehen heftig weh und ich hatte einiges zu tun, sie in der Hocke zu veratmen. So ging es dann noch eine halbe Stunde, bevor Andrea gegen 06:30 Uhr eintraf. Sie wollte erst mal CTG schreiben, aber da sie merkte, dass die Wehen schon recht heftig waren, hat sie doch zuerst geschaut, wie weit ich schon war. MuMu 8 cm. Jetzt kann es schnell gehen war ihr Kommentar und sie hat erst mal Sabrina angeklingelt. Zwischendurch hat sie mit dem Dopton nach den Herztönen geschaut und wir haben festgestellt, dass Romy völlig entspannt war: 137 bpm…
Ab da ging alles super schnell. Andrea hat meinen Mann noch ein bisschen durch die Gegend geschickt ("da fehlen die Leintücher in Eurer Kiste") und hat alles für die Geburt und danach) vorbereitet (Leintuch und Unterlage auf's Sofa für hinterher und Wachstischdecke mit einer Decke und zwei Leintüchern auf den Boden und den Gebärhocker obendrauf für die Geburt). Zwischendurch hat sie mir ein bisschen den unteren Rücken während der Wehe massiert, was super gut getan hat. Mein Mann sollte noch einen starken Kaffee kochen - für den Dammschutz. Ich glaube, er ist gerade mal zum ersten Aufbrühen gekommen, als um 7.04 Uhr die Fruchtblase geplatzt ist. Andrea hat René angewiesen kurz aufzuwischen, damit sie keine nassen Füße bekommt und mich auf den Gebärhocker dirigiert, um zu schauen, wie weit ich bin. Dann hat sie nur noch schnell nach meinem Mann gerufen, er solle seinen Platz hinter mir einnehmen, der Kopf wäre schon fast da. Ein paar kurze Anweisungen für mich, wie ich pressen sollte und dann meinte sie, ich solle mal die Hände nach unten tun und mein Baby mit rausholen. Wie in Trance hab ich das dann auch gemacht und um 7.07 Uhr lag Romy bereits auf meinem Bauch. Es war so unbeschreiblich!!!! Zwischenzeitlich war auch Sabrina eingetroffen. Nachdem die Nabelschnur auspulsiert war, hat sich Sabrina hinter mich gesetzt, damit mein Mann die Nabelschnur durchschneiden konnte. Danach sind wir erstmal auf's Sofa umgezogen und haben ausgiebig eine Stunde lang geschmust, bevor die Sabrina dann die U1 durchgeführt hat. Ach ja, der Apgar-Wert lag direkt nach der Geburt und 10 Minuten später jeweils bei 10 - volle Punktzahl also :
Der große Bruder hat alles verschlafen. Als mein Mann ihn um halb neun geweckt hat und ihm erzählt hat, dass Romy jetzt da ist war sein Kommentar: "runter gehen, angucken!" Auch er war gleich Feuer und Flamme für seine kleine Schwester.
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Ja, ja und nochmals ja, unbedingt!!! Und ich bin unendlich traurig, wenn meine Tochter einmal nicht diese Wahl haben sollte (wenn sich bis dahin nicht Entscheidendes ändert!) Die Vorstellung, dass zukünftig Kinder nur noch in der vorbestimmten Krankenhausroutine vom Personal entbunden werden ist schrecklich (nichts gegen Klinikgeburten; für mich kam beim ersten Kind auch nur die Klinik in Frage, aber auch hier durfte glücklicherweise ich zusammen mit meinem Kind das Tempo vorgeben und auf all unsere Wünsche wurde eingegangen (Danke an Andrea Perl, denn das ist sicher nicht selbstverständlich in der Klinik).
Die Hausgeburt war einfach nur gut! Und sich anschließend in den eigenen vier Wänden zu erholen und das kleine Wesen daheim kennen lernen zu dürfen ist das Schönste was man erleben kann/darf.
- Vorname: Nikola
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- Alter: 31 Jahre
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- Name der Kinder: Emma, Tonia
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- Alter der Kinder: 4 Jahre, 1 Jahr
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
... ich dort entbinden will, wo ich mich am wohlsten fühle. Zu Hause kann ich überall hin - wo ich will und wie ich will. Zu Hause bin nur ich, mein Mann und meine Hebamme.
Meine Erste Tochter ist im Geburtshaus geboren.
So verlief unsere Hausgeburt:
Manchmal kommt es anders wie man es gern möchte...
Ich hatte alles vorbereitet - für die Hausgeburt meiner zweiten Tochter. Heizung höher gedreht, Gebärdepool im Bad, leckeres Essen, Cola, Handtücher.... große Tochter über Nacht bei Oma. Ich wollt schließlich noch auf unser Neumarkter Altstadtfest gehen. Promt in dieser Nacht platzt die Fruchtblase. Ich freute mich so auf den lang ersehnten Moment meine zweite Tochter zu entbinden. Ich informierte meine Hebamme und lag mich wieder ins Bett, da ich noch keine Wehen hatte. Nach ca 2 Stunden setzten die Wehen regelmäßig und stark ein. Meine Hebamme Conny kam dann sofort zu uns heim. Da in unsrer Familie die zweiten Kinder immer sehr schnell kamen, wollten wir nicht länger warten. Wir frühstückten erstmal. (mit kleinen Unterbrechungen meinerseits...) Ich fühlte mich super wohl Zuhause! Ich nutze das ganze Haus. Wir merkten nach paar Stunden, das es leider nicht eine schnelle Geburt wird. Der Muttermund ging sehr langsam auf. Aber es war nicht schlimm. Ich war zu Haus, mein Mann war da, meine große Tochter war bei Oma gut untergebracht und ganz ehrlich ein Zeitgefühl hat man ja eh nicht. Ich machte mir nie sorgen. Probiert hab ich auch alles. Treppen gestiegen, Hüftschwünge, Pool, Bett mit Kerzenschein liegend, knieend bis zur Hocke an der Reckstange im Türrahmen. Und nicht zu vergessen mit Conny auf den Geburtshocker! - Da konnte es einen gar nicht langweilig werden. Während den Wehen schrie ich sehr laut (wir warnten die Nachbarn vor) In den Pausen war ich irgendwie in einer anderen "Welt" - ruhig entspannt. Ich war auch immer motiviert und hatte viel Kraft. Conny war super. Sie hat mich einfach machen lassen. Laute Musik war auch eine große Hilfe! Ja, so ging es bis zum Abend. Dann fing mein rechtes Bein zum Schmerzen an. Während der Wehe ein stechender Schmerz bis in den kleinen Zeh. In der Wehenpause war es taub. Tonia drückte während der Wehe tiefer und dabei auf den Ischias Nerv. Sie schaffte es leider nicht sich richtig ins Becken einzudrehen. Als Conny mit den Händen versuchte nachzuhelfen bekamen wir von Tonia eindeutig ein Zeichen, dass sie es nicht mag und wir aufhören sollen. (Herztöne gingen runter- erholten sich aber gleich wieder) Der Beinschmerz wurde schlimmer und verunsicherte mich. Wir entschieden zusammen, dass wir mich ins Klinikum verlegen. =>Das zum Thema Sicherheit bei Hausgeburten. Keine Hebamme geht ein Risiko ein. Ich bin der Meinung, dass Mama und Hebamme spüren wenn es nicht "weitergeht" bzw. bei uns hat es auch Tonia uns eindeutig klargemacht. Und dann muß man es auch akzeptieren. Begeistert war ich natürlich nicht. Ehrlich gesagt war die Fahrt mit den Rettungswagen und die Ankunft in der Klinik das Schlimmste! Da hatte ich das erste Mal das Gefühl das ich nicht mehr wußte was ich machen soll- und da kam dann auch der Satz. "Ich will und kann nicht mehr!" Meine Hausgeburtshebamme Conny durfte nicht bleiben und ich schrie nur noch rum und schlug um mich. Und dann (paar Minuten nachdem meine Hebamme raus ging) kam der wichtigste Satz der Klinikhebamme: "Ich seh die schwarzen Haare" Ich werde diesen Satz nie vergessen. Wir hätten nie gedacht, dass es auf einmal so schnell gehen kann......Ich tastete sofort nach dem Kopf und es war ein wunderschönen Gefühl. Endlich kann ich Tonia spüren. Sofort war ich wieder hoch motiviert. Ich hatte noch 2 Presswehen und dann hielt ich sie endlich in den Armen und war überglücklich! Ich gab sie lange Zeit nicht her. Also schnelle Abnabelung und Kind weg zum Arzt ist uns zum Glück erspart geblieben - hätte ich auch nicht zugelassen. Die Klinikhebamme wußte ja, dass mein Wunsch Hausgeburt geplatzt ist und hatte viel Verständnis. Sie gab uns viel Zeit zu dritt.
Tonia hatte in meinen Bauch ihre Hand am gegenüberliegenden Ohr. Die rasante, wackelige Fahrt mit den Rettungsdienst half, dass sie tiefer ins Becken reinrutschte. Die Hebamme konnte dann den Arm rüberdrehen und alles war gut! Tonia war mit stolzen 4000 g auf der Welt und ich konnte endlich mit Ihr kuscheln. Mein Ischias Nerv war stark abgedrückt worden - erholte sich aber jeden Tag mehr.
Anfangs war ich schon immermal wieder enttäuscht, dass ich sie nicht zu Haus entbinden konnte.Ich machte mir auch Vorwürfe ob ich etwas falsch gemacht habe... Jetzt weiß ich das man bei einer Geburt als Mama nicht egoistisch sein darf. Sie gab uns eindeutig ein Zeichen das wir einen anderen Weg gehen müssen. Die Fahrt war das Beste für sie. Und in der Klinik hatten wir zum Glück eine schnelle Erlösung. Außerdem war ich ja fast die ganze Zeit zu Haus. Da es allen gut ging fuhren wir nach ca 2 Stunden wieder nach
Hause und konnten dann zu dritt im eigenen Bett die Ersten Stunden völlig entspannt genießen.
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Ja sofort.
Ich hatte immer vertrauen - in mir und in meiner Hebamme. Beim nächsten Mal werden wir einfach selbst eine Spitztour mit dem Auto machen.
- Vorname: Claudia
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- Alter: 39 Jahre
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- Name der Kinder: Alicia, Yannik, Tanita, Hannah, Chiara, Roxana, Joshua, Maleah
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- Alter der Kinder: 13 Jahre, 10 Jahre, 8 Jahre, 7 Jahre, 5 Jahre, 4 Jahre, 1 ½ Jahre, 3 Monate
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
ich mit meinen vielen Kindern schon fast ALLES an Geburtserlebnissen (außer Kaiserschnitt) hatte. Meine ersten beiden Kinder kamen im Krankenhaus zur Welt und das war für mich alles andere als schön, Es war steril, kalt, unfreundliche Hebammen und Ärzte, die die Frau nicht als Frau sondern als "Arbeitsobjekt" wahrnehmen, welches sich möglichst ruhig verhalten sollte und sich genau an die Anweisungen des Personals halten soll. Männer dürfen zwar mit dabei sein, sollten jedoch kein Wort sagen und möglichst auch Abstand halten, um die Arbeit nicht zu behindern …. und das Schlimmste, den Kindern wird nicht die Zeit gegeben um geboren zu werden, wenn der Dienstschluss naht, macht man schon mal einen Dammschnitt oder sprengt die Fruchtblase um die Geburt zu beschleunigen …
Mein 3. Kind sollte daher im Geburtshaus geboren werden, tat dies aber schon im Auto, weil sie schneller war, dank der noch dazugekommenen Hebamme Andrea Matz war dies aber ein überaus schönes und entspanntes Ereignis ohne Stress und Angst.
Mein 4. Kind musste aufgrund falscher Lage (Beckenendlage) leider wieder im Krankenhaus zur Welt kommen, trotz diesmal mitgebrachter Beleghebamme kein Ereignis, an welches man sich noch so gerne zurückerinnern würde….
Kind 5 und 6 kamen daher wieder im Geburtshaus zur Welt, wobei ich bereits bei Nr. 6 mit einer Hausgeburt geliebäugelt habe, dies aber nicht möglich war, da meine Hebammen damals noch keine Hausgeburten gemacht haben, sondern nur im Geburtshaus. Es waren aber auch zwei sehr schöne entspannte und Selbstbestimmte Geburten.
Mein 7. Kind kam dann endlich zu Hause in unserem Wohnzimmer zur Welt. Das ist wirklich die ultimative Steigerung gewesen …. so entspannt und ruhig und einfach in unserer gewohnten Umgebung.
Und natürlich sollte auch unser 8. Kind nirgendwo anders, als zu Hause geboren werden und das hat glücklicherweise auch geklappt ….
So verlief unsere Hausgeburt:
Als alle unsere anderen 7 Kinder im Bett waren, hatte ich einen kleinen Blasensprung. Ich rief Steffi an, damit sie sich schon mal bereitmachen konnte. Sie verständigte dann auch gleich Andrea, da sie dachte, es würde wohl etwas schneller bei uns gehen. Nach 1 Stunde hatte ich dann die erste Wehe und eine halbe Stunde später kam Steffi. Mein Mann hatte bereits unser Wohnzimmer geburtstauglich "ausgestattet" und den Pool aufgebaut. Diesen haben wir dann ganz gemütlich noch befüllt und die Wehen wurden allmählich stärker. Steffi saß ganz entspannt auf dem Sofa und unterhielt sich mit unserer Oma, während ich in aller Ruhe meine Wehen veratmet habe. Ich lief ein wenig umher, ganz so, wie ich es für angenehm und richtig empfand. Steffi wusste, dass ich gerne alles ganz Selbstbestimmt und alleine machen wollte, sie war aber aufmerksam, wenn ich irgendetwas gebraucht hätte, hätte sie mir auch sofort geholfen. In diesem Wissen und der Sicherheit, jemand dabei zu haben, der Bescheid weiß und im Notfall da ist, konnte ich ganz beruhigt und entspannt sein. So ging dann alles doch ganz schnell und ich schaffte es gerade noch mit meinem Mann in den Pool zu springen … 3 Minuten später wurde meine kleine Maleah in meine Hand hinein geboren…. Es ist einfach überwältigend (auch beim 8. Kind noch!), wenn man das alles ganz alleine gemacht hat und das Baby auf seinem Weg nach draußen begleiten darf. Ich finde, man merkt es den Kindern auch an, sie sind ausgeglichener und entspannter als "Krankenhauskinder", da sie einen äußerst sanften Start ins Leben hatten.
Auch zum Thema Sicherheit kann ich hier nur sagen, es gibt hier keine Ängste, die man haben muss, denn die Hebammen würden die Hausgeburt auch sofort abbrechen oder gar nicht erst beginnen, wenn irgendwas nicht stimmt. Auch danach sind sie sehr aufmerksam, so haben sie sofort bemerkt, dass bei meiner kleinen Maleah die linke Hand eine Fehlbildung hat und haben uns deshalb lieber zur Sicherheit nach der Geburt noch ins Krankenhaus zum Durchchecken geschickt, es war zum Glück sonst nichts weiter und ich war aber im Nachhinein auch froh, dass meine Kleine zu Hause geboren wurde, denn so hatten wir nach der Geburt auch eine ruhige "Kuschelstunde" zu dritt und wurden nicht sofort "auseinander gerissen" wie das im Krankenhaus der Fall gewesen wäre, wenn irgendetwas am Kind "nicht in Ordnung" ist.
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden, da ich mit meiner Erfahrung weiß, dass es auch im Krankenhaus keinerlei Sicherheit gibt (meine älteste Tochter wurde im Krankenhaus geboren und hat eine spastische Behinderung, die unter Umständen auf den Sauerstoffmangel bei der Geburt zurückzuführen ist), außerdem möchte ich nie wieder andere Menschen über mich und mein Kind bestimmen lassen, sondern in meinem eigenen Tempo in meiner eigenen entspannten Atmosphäre mein Kind gebären.
- Vorname: Kristina
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- Alter: 35 Jahre
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- Name der Kinder: Ella, Max
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- Alter der Kinder: 3 Jahre, 9 Monate
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
… ich bei meiner Tochter eine Wehenbegleitung durch eine "Gugelrund"-Hebamme zu Hause hatte und dadurch schon wusste, wie locker und entspannt eine Geburtsbetreuung zu Hause sein kann und wie eklatant der Unterschied zu eine sterilen Krankenhausatmosphäre ist.
… ich meine Tochter im Krankenhaus bekam und keine Lust mehr hatte auf mangelnde Intimsphäre und fremde Leute im Raum, Hebammen, die mal kommen und mal gehen und uns das Gefühl gegeben haben eine Last zu sein.
… ich mir bei meiner Hausgeburt sicher sein konnte, dass ich meine Hebammen kenne und mag und sie IMMER da sind.
… ich wusste, dass auf MICH vertraut wird und ich während der Geburt alles so machen kann, wie ich es als gut für mich empfinde, z.B. dass ich herumlaufen kann (im Krankenhaus wird man ab einem bestimmten Punkt einfach ins Bett gelegt, weil es für die Hebammen und den Arzt "praktischer" ist).
So verlief unsere Hausgeburt:
Als die Wehen einsetzten rief ich Steffi an. Ich bereitete das Zimmer vor, in dem ich entbinden wollte. Bis zu Steffis Eintreffen bei uns badete ich dann, um die Abstände der Wehen zu verkürzen und die Wehen zu verstärken.
Alle waren ganz entspannt, ich veratmete alle Wehen im Stehen und Herumgehen, Steffi bereitete sich vor und gab mir immer wieder Tipps. Später kam Sabrina dazu. Toll war die Idee Kerzen anzuzünden und das Licht zu dämmen - für das Baby und auch uns war das etwas ganz anderes als die Neonbeleuchtung im Krankenhaus!
Ich bekam Max dann schließlich auf einem Gebärhocker, den Steffi mitgebracht hatte. Auch für uns als Paar war diese Geburt viel schöner, da mein Mann hinter mir sitzen und mich halten konnte, was im Krankenhaus neben dem Bett einfach nicht möglich war.
Nach der Geburt bereiteten mir alle ein Kissenlager auf dem Boden, Max wurde bei Dämmerlicht untersucht und angezogen. Nach der Nachgeburt schlüpften wir drei in unser eigenes Bett und weinten erst einmal vor Rührung. Nachdem Steffi uns Sabrina gegangen waren, schliefen wir ein. Keine Schichtwechsel auf der Wöchnerinnenstation, keine Routineuntersuchungen, die uns wieder aufgeweckt hätten, einfach absolute Stille und Ruhe. Auch Max hat man diese Ruhe in den ersten Monaten angesehen, er durfte bei der Geburt einfach ganz entspannt von einer "Welt" in die nächste gleiten.
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Jederzeit! Durch die Vorsorgen ist man gründlich durchgecheckt und nur wenn alles in Ordnung ist kann man zuhause entbinden. Vor dem Geburtstermin erfolgt ein Risikogespräch. Eine 100%ige Sicherheit gibt es sowieso nicht, auch nicht im Krankenhaus. Was mir auch sehr wichtig war, ist, dass die Betreuung durch die Hebammen wie ein Kreislauf ist: Vorsorgetermine, Hausgeburt, Nachsorge, alles liegt in den Händen der gleichen Hebammen.
Keine Angst vor einer Hausgeburt! Ich habe den direkten Vergleich Krankenhaus - Hausgeburt und kann sagen, dass eine Geburt an einem Ort, den man kennt und an dem man sich wohlfühlt leichter, schneller und persönlicher ist!
Ich habe mich noch nie im Leben so stark gefühlt wie in dieser Nacht und das ist ein Gefühl, das ich in mein weiteres Leben mitnehmen werde.
-> ein Buch, das ich empfehlen kann: Ina May Gaskin "Die selbstbestimmte Geburt"
- Vorname: Sara
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- Alter: 32 Jahre
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- Name der Kinder: Manouk, Anik
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- Alter der Kinder: 2,5 Monate, 2 Jahre
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
ich eine persönliche Betreuung in meiner vertrauten Umgebung haben wollte,
weil ich schon viel positives über die beiden Hausgeburten meiner Freundin gehört habe,
weil ich sehr gute Erfahrungen bei meiner ersten Geburt im Geburtshaus gemacht habe,
mir bei der 2. Geburt aber den Hin- und Rückweg ersparen wollte.
So verlief unsere Hausgeburt:
Sehr angenehm, in entspannter, vertrauter Umgebung. Ich habe in der Badewanne entbunden,
das warme Wasser war wunderbar und die Kerzen verströmten angenehmes Licht. Auch wenn wir
ausgerechnet zu der Zeit keinen Babysitter für Anik hatten, war das kein Problem,
bei der Geburt als das Baby tatsächlich herauskam (als Sternguckerle) waren mein Mann und Anik beide dabei.
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Jede weitere Geburt würde ich nur so - als Hausgeburt machen wollen und auch jedem empfehlen.
Das Wichtigste bei der Geburt ist doch, dass man entspann ist und das geht daheim am Besten!
- Vorname: Daniela
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- Alter: 30 Jahre
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- Namen der Kinder: Wanja, Veit, Ewa Mila
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- Alter der Kinder: 5, 3, 3 Monate
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
- es für mich das Natürlichste der Welt ist
- ich selbst bestimmen und entscheiden kann, wie ich mir den "Geburtsverlauf vorstelle" (in welchem Raum, die Position)
- die Geborgenheit in meinen eigenen Räumen
- nach der Geburt einfach in meinem Bett liegen bleiben kann, niemand stört uns
- das es nicht so steril ist
So verlief unsere Hausgeburt:
- einfach nur wunderschön
- ich habe mich immer sicher gefühlt und den Hebammen zu 100% vertraut, dass sie rechtzeitig erkennen, wenn etwas nicht planmäßig verläuft
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Auf alle Fälle, die Frage stellt sich für uns gar nicht!
- Vorname: Frauke
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- Alter: 34 Jahre
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- Name des Kindes: Carlotta
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- Alter des Kindes: 19 Monate (geb. 03.02.2009)
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
meine große Tochter im Geburtshaus geboren wurde und ich mir deshalb eine Klinikgeburt
nicht vorstellen konnte - mit einer unbekannten Hebamme und einem Arzt in einem fremden Raum,
mit fehlender Intimsphäre und Klinikroutine - alles Dinge, vor denen ich mich gruselte.
Meine erste Geburt verlief anstrengend, aber am Ende war ich so glücklich, diese absolute
Glückseligkeit - das wollte ich wieder haben. Nur ohne abrupten Aufbruch von zu Hause,
lieber gleich in gemütlicher heimeliger Umgebung bleiben und direkt ins Wochenbett gleiten.
So verlief unsere Hausgeburt:
Morgens um 06.00 Uhr Blasensprung, leichte Wehen.
Ich habe Conny angerufen, die um 07.00 Uhr da war.
Gegen 07.30 ging die Große in den Kindergarten.
Das war wichtig für mich, ich hatte vorher den Kopf nicht frei.
Wirklich starke Geburtswehen, in denen ich mich an mein Seil hing
und laut getönt habe, hatte ich ab etwa 11.15 Uhr - und um genau 12.00
Uhr ist Carlotta geboren worden. Kein Nachbar in unserem Mehrfamilienhaus
hat irgendetwas mitbekommen - obwohl unsere Nachbarin direkt über uns daheim war
(und ich sehr laut war).
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Ja, niemals anders. Eine Geburt ist ein unglaublich intimes Erlebnis,
und ich bin überzeugt davon: es kann nur gut laufen, wenn man sich vollkommen gehen lassen kann.
Wie soll das an einem fremden Ort mit fremden Menschen funktionieren?
Immer wieder würde ich mich für die Hausgeburt entscheiden.
Hausgeburten machen glücklich! :-)
- Vorname: Melanie
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- Alter: 33 Jahre
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- Name des Kindes: Magdalena
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- Alter des Kindes: 8 Monate
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
- ich nicht wollte, dass mein Kind gleich von ganz vielen fremden Menschen begrüßt wird
- ich vermeiden wollte, dass mein Kind von mir getrennt wird
- ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass sich mein Kind mit Krankenhauskeimen infiziert
So verlief unsere Hausgeburt:
Erfolgreich ;-) Am 24.12.2009, nachts um dreiviertel vier waren die Wehen so stark,
dass ich Steffi um vier anrief, dass es jetzt losgeht. Als sie um halb fünf da war, war der Muttermund
schon auf 8 cm. Wir haben dann alles in Ruhe für die Ankunft unseres Christkindes hergerichtet.
Eigentlich dachten wir alle, es würde sehr schnell gehen, aber Magdalena ließ sich Zeit;
um 6.53 Uhr ist sie dann doch aus mir herausgeschlüpft und ich habe in meine Hand geboren.
Es war traumhaft schön!
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Immer wieder. Dadurch, dass ich alles erlebt habe, kann ich aus vollem Herzen sagen,
dass die Hausgeburt die schönste von allen war.
- Vorname: Kristin
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- Alter: 20 Jahre
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- Name und Alter der Kinder: Niklas 2 Jahre, Larissa 8 Monate
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Ich habe mich für eine Hausgeburt entschieden, weil ...
ich mich mit einer Krankenhausgeburt nicht identifizieren konnte.
So verlief unsere Hausgeburt:
beide Hausgeburten verliefen problemlos und waren meine besten Erfahrungen im Leben.
Vor allem die Stunden und Tage danach im eigenen Zuhause zu sein ist unersetzlich.
Gerade beim zweiten Kind war es schön, den großen Niklas immer um sich zu haben.
Würde ich mich wieder für eine Hausgeburt entscheiden?
Wenn die Schwangerschaft und alles drum herum es zulässt, würde ich in jedem Fall wieder eine Hausgeburt machen.
Für mich ist es der natürlichste und privateste Weg, ein Kind auf die Welt zu bringen.
Es ist schön zu wissen, dass jemand da ist, der sich auskennt, ich aber trotzdem selbst bestimmen kann, was ich wann und wo tue.
Ich empfand es unter der Geburt sehr angenehm, somit konnte ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen und musste mich für nichts schämen.